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NEWS

2024.10

Festakt zum 75. Jubiläum der UECC in Duisburg - Neue Wege für Europa

Die UECC feiert am 1. und 2. Oktober ihren Festakt zum 75. Jubiläum in Duisburg am Haniel Campus mit fast 160 Gästen.

Davor Sertic, Präsident der UECC, und Werner Schaurte-Küppers, Präsident der Niederrheinischen IHK begrüssten die Gäste und präsentierten das Programm für die zwei Konferenztage.

"Vor 75 Jahren, wurde unsere Union in Rotterdam gegründet. Damals als Union der Handelskammern des Rheingebiets. Das war 1949. Die Spuren des Krieges waren in unseren Ländern noch all-gegenwärtig. Weite Teile Europas waren zerstört", betont Davor Sertic. Es brauchte damals viel Weitblick und Zuversicht, vielleicht auch Mut, um ein Bündnis zwischen Österreichern, den Franzosen, Niederländern, Belgiern, Schweizern, Luxemburgern und auch den Deutschen zu schmieden.

Die UECC wurde mit dem Ziel gegründet, Wohlstand für alle durch Handel und wirtschaftlichem Aufschwung zu schaffen. Die gesamte Wirtschaft hat das getragen.

Heute gebe es neue Herausforderungen. Um aus dem Tal der Wachstumsschwäche zu kommen, brauchen wir weniger Auflagen und Vorschriften. "Mit dem neu gewählten Europäischen Parlament wird auch über den staatlichen Rahmen neu diskutiert. Der Green Deal ist nicht weg, aber über vieles wird neu nachgedacht. Als UECC bringen wir uns hier ein und sind Stimme der Wirtschaft," so Sertic.

Präsident Davor Sertic sprach am 2. Oktober den Willkommensgruss zum UECC Verkehrskongress #LogisticsAgenda2035 und übergab dem Staatssekretär im Bundesministerium für Digitales und Verkehr BMDV Oliver Luksic in Duisburg anlässlich der 75 Jahre Festlichkeiten zwei Resolutionen zu offenen Grenzen und geringere Grenzkontrollen und der Stärkung des Binnenwasserstrasse 

Die UECC bezieht Position zum Handel und den aktuellen Grenzkontrollen in Europe. 

Die UECC fordert die Bundesregierung zu folgenden Maßnahmen auf:

  1. Abbau nationaler Bürokratie: Nationale bürokratische Hürden abbauen und Verfahren harmonisieren, um internationale Verkehre zu stärken und die Effizienz im grenzüberschreitenden Handel zu steigern.
  2. Minimierung der Grenzkontrollen: Reduzierung der Grenzkontrollen auf das unvermeidbare Minimum zur Gewährleistung der Sicherheit, um den Güterverkehr und Pendlerströme nicht zu behindern.

Ebenso appelliert die UECC an die Stärkung der nachhaltigen Rheinschiffahrt.

Die UECC fordert die Bundesregierung daher zu folgenden Maßnahmen auf:

  • Effizientere und schnellere Planungs- und Genehmigungsprozesse von Infrastrukturvorhaben an Wasserstraßen
  • Erhöhung und Sicherung der benötigten Finanzmittel für die Wasserstraßen
  • Zügige Umsetzung wichtiger Vorhaben, um die Binnenwasserstraßen resilienter gegen den Klimawandel zu machen, insbesondere die geplanten Abladeoptimierungen und
  • Sohlenstabilisierungen an Mittel- und Niederrhein
  • Bedarfsgerechter Ausbau der Binnenhäfen in Mitteleuropa durch Flächensicherung und –Erweiterung, Installierung von Landstromversorgung und gute Verkehrsanbindung an Schiene und Straße
  • Förderung und Umsetzung klimagerechter Technologien für die Binnenschifffahrt
  • Erhaltung, Modernisierung und Optimierung der Leistungsfähigkeit der Wasserstraßen

Die Pressemeldungen UECC Handel braucht offene Grenzen Duisburg und UECC Appellieren an Rheinanliegerstaaten stehen zum Download bereit

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